hey, ich bin
Steffen.
Creator, Fotograf, Typ der zu viel im Internet ist. Seit gefühlt immer.
Steckbrief
Wie ich hier gelandet bin
Irgendwann hab ich meine erste Kamera in die Hand gekriegt. Was danach passierte war eigentlich unvermeidlich: direkt angefangen Kurzfilme zu drehen. Mit Freunden, vollster Einsatz, absolut null Plan von irgendetwas. Bester Einstieg.
Alles was ich kann hab ich mir selber beigebracht. Schnitt, Fotografie, Videoproduktion, Content-Strategie. Kein Studium, kein Kurs, nur sehr viel Zeit auf dem richtigen und manchmal falschen Teil des Internets.
War als Kameramann und Fotograf in Katar für zwei der größten deutschen YouTuber: Julien Bam und GermanLetsPlay. Man sollte meinen das klingt cooler als es sich anfühlt. Ist es nicht. Es ist genauso cool wie es klingt.
150.000+ Follower, 10 Millionen Aufrufe pro Monat, ein 3Sat-Auftritt und Kooperationen mit Marken wie Gillette, Head & Shoulders, Amorelie und anderen. Und dabei bin ich immer noch derselbe Typ der zu viel im Internet ist.
Als Model
Angefangen hab ich damit, bevor ich wusste was ich tue. Das Erste was man vor einer Kamera lernt: man weiß nicht mehr wohin mit den Händen. Dabei sieht jeder Fotograf einen komplett anders.
Mit der Zeit wird es weniger komisch. Man hört auf, an sich zu denken. Was dann entsteht ist meistens besser als alles, was man sich vorher überlegt hat.
Schwarz-weiß liegt mir. Weniger Ablenkung, mehr Aussage. Man sieht was man sieht, und nicht was man sehen will.
Unterschiedliche Fotografen, unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Person. Man sieht sich selbst jedes Mal ein bisschen anders. Das ist seltsam und irgendwie sehr wertvoll.
Irgendwann findet man einen Rhythmus. Man weiß wie man steht, was man vermeiden will, was funktioniert. Aber die besten Momente entstehen trotzdem wenn man aufhört zu kontrollieren.
Mittlerweile mach ich das seltener. Aber ich bin froh, dass ich's gemacht hab. Es hat mir beigebracht, wie man vor einer Kamera präsent ist. Das kommt bis heute rüber.
Wasser. Immer Wasser.
Wasser ist mein Reset-Knopf. Wenn alles zu viel ist: ans Meer. Oder an irgendeinen See. Oder zumindest in die Nähe von etwas das fließt. Alle anderen Orte sind okay. Das Meer ist besser.
Tauchen hat mir gezeigt was Stille wirklich ist. Nicht die unangenehme Stille. Die echte. Unter Wasser gibt es keine Benachrichtigungen.
Es geht nicht darum, irgendwo besonders schöne Fotos zu machen. Es geht darum wie man sich an diesem Ort fühlt. Das Wasser macht aus jedem Ort einen besseren Ort.
Musik
Konzerte sind eigene Welten. Für ein paar Stunden gilt nichts davon, was draußen wichtig war. Das Publikum ist eine einzige Antwort auf das was auf der Bühne passiert.
Backstage-Momente, Bühnenlichter, zu laute Basslinien. Das ist das Gute daran. Musik ist einer der wenigen Orte, wo man keine Erklärung braucht warum man so fühlt wie man fühlt.
Essen
Kochen zwingt einen dazu, im Moment zu sein. Man kann nicht kochen und gleichzeitig an morgen denken. Das ist fast meditativ. Und am Ende ist jemand satt.
Rezepte sind Vorschläge. Was wirklich entsteht hat meistens nichts mehr mit dem Original zu tun. Das nennt man dann Kreativität.
Gutes Essen braucht keine Inszenierung. Es braucht Hunger und jemanden, dem man es gibt. Alles andere ist optional.
Manchmal macht man sich die Mühe. Meistens nicht. Beides ist in Ordnung.
Was man kocht sagt viel darüber aus, wie man gerade drauf ist. Pasta heißt meistens: es ist Mittwoch und ich will nicht nachdenken.
Manchmal ist es einfach das, was noch da war. Und trotzdem gut. Manchmal sogar besser.
Sport
Ich brauch Bewegung um klar zu denken. Bogenschießen, schwimmen, was auch immer. Bogenschießen besonders: man zielt, man atmet, man lässt los. Das ist eine komplett unironisch gute Lebensphilosophie.
Gesunde Männlichkeit
Gesunde Männlichkeit ist kein Widerspruch. Es ist ein Entwurf. Ich versuche, das so zu leben wie ich es meine: ehrlich, reflektiert, ohne Schubladendenken.
Auf Social Media rede ich darüber, was es bedeutet und was es nicht bedeutet. Das ist mein Kern-Content. Nicht weil es trendy ist, sondern weil ich finde dass zu viele Männer damit alleine gelassen werden.
Studium
Das Studium hat mich viel gelehrt. Nicht immer das, was draufstand. Ich hab gelernt, wie man in Strukturen denkt, Dinge hinterfragt und sich selbst organisiert. Den Rest hab ich mir dann trotzdem selber beigebracht.
Was ich gerade höre
Top-Artists laut Spotify. Erklärt vermutlich einiges.
Dinge die du vermutlich nicht erwartest
- 😭
Ich weine. Bei Liebesfilmen, klar. Aber auch bei absolut irrelevanten Sachen. Werbung zum Beispiel. Manchmal Sonnenuntergänge. Ich arbeite dran (nicht wirklich).
- 🏠
Ich hab ein ungewöhnlich starkes Verhältnis zu meinen Sachen. Nicht materialistisch. Einfach, jedes Ding hat eine Geschichte. Das macht es sehr schwer, Dinge wegzuschmeißen.
- 📱
Ich war schon immer zu viel auf Social Media. Schon lange bevor das eine Strategie war. Es war einfach immer mein Ding. Jetzt ist es mein Job. Das Leben ist manchmal sehr einfach.
- 🏹
Ich schieße Bogen. Ernsthaft. Das ist kein Witz. Man zielt, man atmet, man lässt los. Eine sehr befriedigende Art, seinen Kopf freizubekommen.